Der TV Lommiswil am ETF 2025 in Lausanne die Saga Teil 1
Lausanne 2025 s’inscrit dans une longue tradition sportive helvétique. Depuis 1832, cette fête célèbre la culture Suisse et son histoire gymnique. Elle s’adapte à l’évolution des pratiques sportives et sociétales. L’objectif premier d’une Fête fédérale est de réunir les sportives et les sportifs membres de la Fédération suisse de gymnastique (FSG) autour de moments forts en émotions, quel que soit leur âge ou leur niveau de pratique. Bougeons ensemble!
Wer nicht alles verstanden hat – kein Problem einfach bei Mr. Olympia melden und er übersetzt die Einleitung.
Bonjour, Bière, Oui, Non et je suis touriste – mit diesem Wortschatz reisten die meisten Turner des Turnvereins nach Lausanne an den grössten Breitensportanlass der Schweiz dem Eidgenössichen Turnfest (ETF). Mit ungefähr 65'000 Turnerinnen und Turner, 1'372 Vereine und 300'000 Besucher sprengt das ETF jegliche Dimension von Turnfesten. Jede Turnerin und jeder Turner möchte da natürlich dabei sein – so auch die Turner des Turnvereins Lommiswil.
Die Saga lässt sich grundsätzlich schnell erzählen: Der Turnverein reiste an, «turnte» und ging zufrieden zurück nach Lommiswil – Punkt. Für eine Saga benötigt es aber mehr, denn der Begriff hat seinen Ursprung im Altnordischen und bedeutet «Erzählung» oder «Geschichte» meist von den Kämpfen heldenhafter Bauerngeschlechter. Aus diesem Grund nachstehend die Heldentaten der Turner (Bauerngeschlechter) von Lommiswil.
Saga Teil 1 «Die Anreise der ETF Elite»
Jeder weiss, eine gute Vorbereitung ist das A und O. Aus diesem Grund schickte der Turnverein Lommiswil bereits am Donnerstag (zur Info: der Wettkampf stand erst am Samstag auf dem Programm) eine kleines, aber nicht zu unterschätzendes Vorbereitungs-Détachement (Franz Wortschatz + 1) nach Lausanne. Unter der Leitung von Fabijanski auch bekannt als Zubinden Junior oder Berggeiss machten sich KH von Lommiswil, unser bekannter Agrarier, Sutter Bäng, Mr. Olympia, Tobi Wan Kenobi und unser allwissender Lehrer auf den Weg Richtung Lausanne. Ziel dieser schlag- respektive trink-kräftigen Truppe war es das Turnverein-Zelt im Voraus aufzubauen, denn am Freitag reisten «sämtliche» Mitglieder der Damenriege und des Turnvereins an.
Die Abreise war um 10.00 Uhr geplant, verzögerte sich aber um 30 Minuten (Anstandsverspätung), da Mr. Olympia noch kurzerhand seine Turntasche packen musste. Selbstverständlich fand nicht alles oder praktisch fast Nichts den Weg in diese Tasche. Mr. Olympia während der Anreise: «Ig glaube ig ha eue würk eppis vergässe – aber ig weiss noni was». Die Anreise nach Lausanne verlief aber ungewöhnlicherweise ohne Probleme. Ein kurzer Zwischenhalt in der Landi für neue Campingstühle und ein Verpflegungsrast wie es sich für KH von Lommiswil gehört im Burger King, rundeten das Geschehen ab. Das eigentliche Spektakel folgte dann in Lausanne. Am Campingplatz Ouest Chavannes angekommen wurde die kleine Truppe abgewiesen – man hätte die Reservation heute Morgen umgeteilt und der neue Campingplatz wäre Nord Bourdonnette. Fabijanski und sein Übersetzer Mr. Olympia meisterten das Administrative mit bravoure (Franz Wortschatz + 1) und so stand dem Zeltaufbau nichts mehr im Wege. Unter der brennenden Sonne stellten die 7 Turner die beiden Zelte in Rekordgeschwindigkeit. Während dem Zeltaufbau wurde die Elite noch von Meister Leder erweitert und der Aufbau sehr gut. Wäre da nicht das fehlende Material, die Zwischenverstrebungen, gewesen. Aber auch dieses kleine Hindernis löste Zelt Cheff Fabijanski gekonnte, ohne dass jemand etwas merkte. KH von Lommiswil monierte während dem Aufbau des zweiten Zeltes, dass er eigentlich den TV Gösgen um 15:00 Uhr hätte anfeuern müssen und daher keine Zeit habe beide Zelte aufzustellen. Dass es aber gar keinen TV Gösgen gibt, verheimlichte er den anderen.
Nachdem die beiden Zelte dann gestellt waren, konnten die Turner zum ersten Mal das Festgelände begutachten. Zuerst wollte man sich aber abkühlen und verschob daher an den Lac Léman. Die Aussicht von der Promenade war atemberaubend und so verweilten die fleissigen Zeltaufbauer eine gewisse Zeit dort, um anschliessend das Festgelände zu erkunden. Auf dem Festgelände wurde die Elite durch Üüüeli und Dave komplettieren – der Abend und das Fest konnten kommen. Aber halt, einer fehlte? Eigentlich wäre die Elite nun komplett gewesen. Doch ein Turner verabschiedete sich frühzeitig und kehrte ins Zelt zurück – hatte er «Heimweh»?, wollte er einfach «Jubbattieren»?, oder hat er zu viel Sonne und zu viel Ausblick bekommen? – die Gerüchteküche brodelte.
Nichtsdestotrotz, vor einer Cardinal Bar machten es sich die Turner dann am späteren Abend gemütlich, bevor dann das grosse Festzelt aufgesucht wurde. Bereits am Donnerstag war der Andrang im Festzelt gross und freie Tische fand man nur ganz weit hinten. Weil man aber möglichst nahe am Geschehen sein wollte, musste eine Lösung her. Kurzerhand gingen Fabijanski und unser Agrarier zu einem freien Tisch, klappten die Bänke zusammen und trugen Tisch und Bänke in den Mittelgang unmittelbar vor der Bar. Somit wurde eine neue Tischreihe eröffnet und die Lommiswiler Turner hatten einen Platz in «der ersten Reihe». Über weitere Geschehnisse kann der Autor leider nicht berichten, denn nach zwei Bier (oder waren es drei vier … Kasten-Bier) gingen die Turner frühzeitig zurück zum Camping. Im Camping effektiv angekommen war man aber erst um ca. 05:30 Uhr. Dies war selbstverständlich auf die langen Wartezeiten bei der Bushaltestelle zurückzuführen.
Was erwartet die Turner am zweiten Tag ihrer Reise? Eines lässt sich sagen: «es wird no viu verreckter!»
Fazit des Tages:
- Die Promenade am See isch würk dr Wahnsinn gsi. Üse Üüüeli hät am liebschte sis Zelt grad dert ufgschlage.
- Dr erst Campingplatz wär scho verruckt gsi. Dört het e Verein es Zelt gstellt gha mitemne Pool – de hätte mir nid so lang müesse Bus fahre für a See.
- KH vo Lommiswil hätt sich gschidder mit Sunne-Creme icremt. Aber es het au e Vorteil wiu mitem Sunnbrand hets so usgesh als hätt er scho es Vereins-Shirt anne.
- Üse Lehrer isch leider früecher abgreist wegere Witterbildig am Fritig und het si Schlüsselbund mit Huusschlüssel und allem im Auto z Lausanne vergässe. Wie er deheime isch innecho weiss niemer.
- Dr Mr. Olympia het würk alles aber glich nüt derbi gha. De het er halt ar Schwester e neui Packliste gmacht.
- Üse Sutter Bäng het widder mol e Schwächephase gha und isch früecher go ligge. Dr Burger King chas aber nid gsi si